10 Praxis-Tipps für gute und erfolgreiche Newsletter-Betreffzeilen

E-Mail ist und bleibt auf absehbare Zeit das wichtigste Medium im Direktmarketing. Immer hin werden der E-Mail jährlich 5% Wachstum vorausgesagt.

Entscheidend für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kommunikation ist nicht das Wachstum der E-Mail-Versandzahlen. Entscheidend und erfolgsrelevant ist es, ob Ihr Newsletter überhaupt gelesen wird. Diese Entscheidung wird im Postfach des Empfängers der E-Mail getroffen. Sich diesem Wettbewerb zu stellen, ist die Herausforderung. Vor allem, wenn man die wachsenden E-Mail-Zahlen in den Postfächern bedenkt.

Es gibt eine Reihe von Faktoren, die darüber entscheiden, ob ein Newsletter geöffnet wird oder nicht.

Nach einem seriösen, wieder erkennbaren Absenderinformation kommt der Betreffzeile des Newsletters eine besondere Bedeutung zu, denn sie führt den Kampf um die Aufmerksamkeit im Posteingang des Empfängers.

Mit unseren 10 Praxis-Tipps für eine erfolgreiche Betreffzeile, erobern Sie die Aufmerksamkeit in den Postfächern Ihrer Empfänger:

1. Der Inhalt des E-Mail-Newsletters gehört in den Betreff

Fassen Sie die für den Leser wichtigste Information kurz und aussagekräftig zusammen. Erleichtern Sie es den Lesern, schnell zu erkennen, was Ihn in dieser Newsletter erwartet.

2. Persönlich ansprechen

Datenbanktechnisch ist es heute ein Einfaches, den Namen des Adressaten in der Betreffzeile einzublenden. Der Erfolg ist beim ersten Mal meist überwältigend. Vorausgesetzt, dass die Newsletter-Liste ordentlich gepflegt wurde und die entsprechenden Daten vorhanden sind. Beachten Sie jedoch zwei Dinge: Verwenden Sie den Namen nur, wenn es auch passt. Und überstrapazieren Sie es nicht. Auch der Firmenname oder die Abteilung bewirken ein Auffallen in der Newsletter-Flut.

3. Bleiben Sie Kurz und Knackig – max 50 Zeichen reichen für die Betreffzeile aus

Je kürzer eine Betreffzeile ist, desto besser wirkt sie. Viele E-Mail-Dienste schneiden den Betreff bei 50 Zeichen ab. Bitte beachten Sie: Die meisten mobilen E-Mail-Clients schneiden die Betreffzeile schon nach den ersten 35 Zeichen ab.

4. Optimalen Versandzeitpunkt testen

Testen Sie unterschiedliche Versandzeitpunkte (Wochentag und Uhrzeiten). Ermitteln Sie die Kennzahlen Öffnungs- und Klickraten der jeweiligen Newsletter, um sich an den optimalen Zeitpunkt für ihre Zielgruppen heranzutasten.

5. Schon im Betreff steckt die Handlungsaufforderung

Wecken Sie Neugier, stellen Sie eine Problemlösung in Aussicht. Setzen Sie auch Fristen: Wer „nur noch heute vom Rabatt profitieren kann“, öffnet den Newsletter schneller.

6. Vermeiden Sie SPAM-verdächtige Wörter und Phrasen!

Vermeiden Sie Wörter wie "kostenlos", da diese häufig mit unseriösen Absendern in Verbindung gebracht und aussortiert werden.

7. Erwartungen erfüllen

Wecken Sie niemals in einer Betreffzeile Erwartungen, die Sie in dem Newsletter nicht einlösen. So etwas schadet Ihrem guten Ruf als interessanter Absender. Die Folge sind sinkende Öffnungsraten. Irreführende Aussagen in der Betreffzeile sind übrigens laut Telemediengesetz strafbar.

8. Interpunktion – die vergessenen Zeichen!

Erfolgreiche Betreffzeilen nutzen Satzzeichen.

9. Symbole peppen auf!

Sparsam eingesetzte Symbole sorgen für einen Blickfang.

10. Testen, testen testen

Jede Betreffzeile sollte vor dem Hauptversand gegen eine Alternative getestet werden.

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