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16 Tipps für einen erfolgreichen Instagram-Account

Instagram ist heute eines der mächtigsten Marketing-Instrumente für Unternehmen. In manchen Branchen ist es kaum noch möglich, ohne dieses soziale Netzwerk Erfolg zu haben. Von Nutzern wird erwartet, dass Unternehmen auf Instagram präsent sind. Wer es nicht ist, verliert viele potenzielle Kunden.

Wie definieren wir eigentlich Erfolg auf Instagram?

Definiert sich Erfolg rein durch eine riesige Anzahl an Followern? Die reine Zahl ist nicht alles! Das wichtigste an Instagram ist, dass man seine Kreativität ausleben kann, dass man Spaß hat und vor allem, dass man sich mit anderen Instagramern austauscht. Es ist besser 10.000 Follower zu haben, die interagieren, als 100.000 von denen nicht mehr als nur ab und zu ein Like kommt – wenn überhaupt.

Was die Verbesserung der Performance auf Instagram betrifft, so ist die Strategie: Ausprobieren, analysieren und optimieren. Die Learnings der erfahrenen Instagrammer lassen sich als Ausgangspunkt für Format, Länge und Veröffentlichungsintervall heranziehen.

1. Den eigenen Stil entwickeln

Vielleicht die schwerste Herausforderung auf dem Weg zum Instagram-Profi, ist den eigenen Stil zu finden und ihm treu zu bleiben. Bevor du dich jedoch an die Erstellung eines eigenen Instagram Account machst, solltest du dir ein kurzes Konzept überlegen und dich fragen, welche Themen auf dem Instagramaccount gezeigt und wie sie dargestellt werden sollen. Dies hängt grundsätzlich davon ab, in welcher Branche du tätig bist und welche Zielgruppe man wie ansprechen möchte. Frage dich bei jedem Foto, ob es zum Stil deiner bisherigen Bilder passt. So wissen deine Follower, was sie bei dir erwartet.

2. Inspirationen

Das erste was du machen solltest, bevor du das erste Foto hochlädst, ist dich inspirieren zu lassen. Schau auf verschiedenen Blogs, oder durchsuche Hashtags, die zu deinem Thema passen. Schau dir an, was die posten und beobachte, wie sie interagieren.

3. Achte auf Qualität

Bei Instagram geht es um Ästhetik. Achte darauf, dass jedes Foto scharf ist. Nutze in jedem Fall das Ausrichtungs-Tool – es ist eines der wichtigsten Instagram-Features überhaupt. Viele User überspringen es einfach - ein Fehler, denn das Ergebnis ist z.B.: die beliebten Sonnenuntergangs-Fotos haben dann oft einen schiefen Horizont.

4. Das perfekte Bild

  • Achte auf Perspektiven und die Bildsprache.
  • Achte auf Licht und Schatten.
  • Achte immer auf deinen Hintergrund. Wenn du ein Objekt fotografieren willst, wähle einen simplen und cleanen Untergrund. Bei Food-Fotografie sehen dunkle Hintergründe besonders schön aus. Für Porträts und Outfit-Postings sind bei erfolgreichen Instagrammern im Moment besonders bunte Wände mit Graffiti beliebt.
  • Instagram-Fotos müssen nicht immer quadratisch sein. Heute kann man von Querformat bis Hochkant alle Bildformate posten. Und manche Motive sehen einfach besser aus, wenn sie horizontal oder vertikal zugeschnitten sind – zum Beispiel Landschaftsbilder.
  • Meide – soweit möglich – künstliches Licht! Auf Fotos wirkt es immer gelblich, auch der Blitz hilft da nicht wirklich weiter.
  • Erzeuge Räumliche Tiefe. Alles, was optisch „nach hinten“ geht, ist spannend: z.B. Bahnschienen, Häuserfluchten, Reihen mit Gläsern auf Tischen oder in Reihe stehenden Pfosten eines Geländers.
  • Bilder im Querformat sind schwierig, da sie bei der geringen Breite des Feeds untergehen und kaum zur Geltung kommen.

5. Finger weg von Standard-Filtern

Der Effekt ist immer der gleiche, wenn ein neues Tool erscheint. Alle stürzen sich auf die neuen, coolen Funktionen und ganz schnell wird das optisch sehr langweilig. Auch wenn die Filter zu Instagram dazugehören, gilt der Grundsatz: Nur aus einem guten Foto, wird auch ein gutes Instagram. Ein schlechtes Bild wird auch durch den wilden Einsatz von Filtern nicht besser. Du solltest erst einmal prüfen, ob dein Foto überhaupt einen Filter benötigt oder nicht unbearbeitet viel schöner aussieht. Wenn du dich entschließt, es doch zu bearbeiten, verwende nicht nur die vorinstallierten Standard-Filter auf Instagram, sondern nutze immer auch die weiteren Einstellungen.

6. Video first

Man hätte es sich denken können, aber jetzt hat man es auch Schwarz auf Weiß: Videos lösen deutlich mehr Engagement aus als Bilder oder Carousels. Wenn das Video interessant ist, bleiben die Follower also auch deutlich länger in der Story. Klarer Vorteil für die Videos also. Doch Vorsicht: Stories sind ein ganz eigenes Format mit eigenen Regeln. Sie werden von Usern anders konsumiert als herkömmliche Posts. Die einzelnen Stories werden auf Instagram nacheinander abgespielt. Bilder werden für 5 Sekunden, Videos für 15 Sekunden angezeigt. Und 5 Sekunden scheinen auf den ersten Blick nicht lang. Eine Story, die nicht weitergeklickt wird (also getabbed), ist eine Besonderheit. In Zeiten von Instagram besteht die Herausforderung darin, Inhalte zu kreieren, die die Follower für mehr als 4 Sekunden fesseln.

Wir dürfen aber nicht vergessen: Videos sind in den Stories recht normal. Auch im Feed haben Videos ihre Berechtigung. Der Instagram Feed ist längst mehr als nur ein Feed aus Bildern.

Weitere Details zu den Zahlen zum Thema (Instagram Stories: Bilder vs. Videos) bei Fanpage Karma.

7. Mit oder ohne Text?

Ja, immer! Nutze die Bildbeschreibung. Viele Leute lesen gern Text, auch wenn die Bilder/Videos auf Instagram die Hauptaufmerksamkeit bekommen. Der Text schafft hier den entscheidenden Mehrwert. Der wiederum ist die Basis für eine höhere Verweildauer deiner Follower und damit letztlich auch eine bessere Platzierung im Feed, wodurch sich Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen. Die Fotos und Videos sind dabei lediglich der Einstieg zu lebhaften Diskussionen.

8. Hashtags und Geotags

Die meisten neuen Follower werden sicher über den Einsatz von Hashtags auf dich aufmerksam werden. Setze also Hashtags – aber nicht zu viele! Instagram erlaubt zwar für jedes Foto max 30 Schlagwörter. Maximal fünf sollten aber reichen, alles andere wirkt erschlagend auf deine Follower. Nutzt möglichst spezifische Hashtags. Und wenn es ganz viele sind, dann versteckt sie vor allem bei den Stories lieber hinter einem Sticker, denn Hashtag-Clouds wirken irgendwie hilflos.

Gleiches gilt für die Geotags. Wählt eine genauere Ortsangabe. Das erhöht die Chance, dass fremde Nutzer eure Bilder sehen, die nach einem bestimmten Ort gesucht haben.

9. Kontakte knüpfen

Du willst ein Netzwerk aufbauen und mehr Follower haben? Leider gibt es auch bei Instagram für den Communityaufbau kein Geheimrezept. Das funktioniert nur, indem du mit anderen Instagrammern interagierst. Like, folge vielen Accounts und kommentiere Bilder, aber sinnvoll. Wenn jemand bei dir kommentiert, antwortest du; wenn jemandem dein Foto gefällt, like zurück. So wirst du in kurzer Zeit neue Follower gewinnen.

10. Instagram Challanges

Eine weitere tolle Möglichkeit sich mit anderen Instagramern auszutauschen und im besten Fall auch ein paar neue Follower zu gewinnen, sind sogenannte Instagram-Challanges. Instagram selbst ruft jedes Wochenende eine neue Weekendchallange aus, die jede Woche unter einem anderen Motto stattfinden.

11. Die Story

Storytelling bedeutet wörtlich Geschichtenerzählen und ist ein Synonym für Social Media. Der einzelne Post erzählt eine Story, aber eben auch der gesamte Account. Bilder und Videos sind wirksamer als Texte, weil sie stärker die Gefühle und die Sinne ansprechen. Interessante und berührende Stories rufen Emotionen beim User hervor und führen zu mehr Interaktion. Und genau das brauchen Unternehmen - engagierte Kunden, die gerne Likes geben und der Firma treu bleiben.

12. Der richtige Zeitpunkt

Instagrammer scheinen häufiger ein arbeitsfreies Wochenende genießen zu wollen. Jedenfalls geht die Menge der Posts am Wochenende sukzessive zurück. Wenn du nun willst, dass dein Bild von möglichst vielen Menschen gesehen wird, poste es am besten morgens oder am frühen Abend. Studien belegen, dass die meisten User zwischen 6 und 8 Uhr und erneut zwischen 17 und 20 Uhr bei Instagram online sind. Ganz anders als die Engagementrate. Die ist am Sonntag mit Abstand am höchsten, was allerdings auch logisch ist, wenn es weniger Posts gibt.

Seit der Einführung der Instagram-Stories trägt Instagram einem weiteren Trend Rechnung. Denn Instagram ist schon lange keine Plattform mehr um alltägliche Schnappschüsse zu posten, sondern eher eine Bildergalerie mit den schönsten Fotos. Für die Momentaufnahmen von unterwegs gibt es die Stories.

13. Weniger ist mehr

Poste nicht zu viel. Erstelle dir einen Redaktionsplan oder plane Beiträge. Warte besser eine Weile, sonst verschwendest du Content und könntest als nervig empfunden werden. Bei den Fotos gilt: Halte sie einfach! Die erfolgreichsten Posts sind diejenigen, die leicht zu verstehen sind.

14. Instagram-Influencer

Der Schlüssel zu einer funktionierenden Influencer-Kampagne ist die richtige Auswahl. Zunächst bestimmt man die eigene Zielgruppe, dann sucht man Influencer, die diese Zielgruppe bespielen und schließlich schaut man sich die Accounts an, um zu sehen, ob der Kommunikationsstil einigermaßen passt. Ein Nachteil dieser Methode sind natürlich die inzwischen beträchtlichen Kosten für Influencer-Posts.

15. Instagram B2B

Bei deutschen Unternehmen ist in Sachen Instagram noch viel Luft nach oben. Kaum ein soziales Netzwerk wird von Marken so unterschätzt und missverstanden wie Instagram. Eigentlich muss man es nicht mehr erwähnen, aber Geschäftsleute sind auch Menschen. Und sobald es emotionale und vor allem visuelle Themen im B2B-Umfeld gibt, funktioniert Instagram auch als Kanal dafür. Und natürlich schauen sich Bewerber schon mal dort um, um herauszufinden, ob der neue potentielle Arbeitgeber cool ist. Daher solltest du versuchen dich zu öffnen, dich greifbar zu machen, um dir selbst die Sympathien einzubringen – kombiniere dein Wissen in Form von Visuals und lasse Schnappschüsse aus deinem Arbeitsalltag einfließen. Das bist du, und das wollen Instagrammer sehen.

16. Tools

Wir empfehlen die Apps Filmic Pro zum Aufnehmen und Inshot zum Schneiden, wenn man tiefer einsteigen will. Unfold hat eine große Auswahl an Story-Templates, Hintergrundbildern oder auch Stickern.

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